Nextdata
Next Hype ist die Schweizer 3D-Agentur hinter Kampagnen für NIKE, Adidas und Warner Bros, für Musikgrössen und Agenturen in ganz Europa. Was in ihren Studios entsteht, ist bildgewaltig. Was…
- Kunde: NextHype GmbH
- Umsetzung: Orbit (Jan, Marcel)
- Zeitraum: 2024
Next Hype ist die Schweizer 3D-Agentur hinter Kampagnen für NIKE, Adidas und Warner Bros, für Musikgrössen und Agenturen in ganz Europa. Was in ihren Studios entsteht, ist bildgewaltig. Was dazwischen passiert, lief bis 2024 über zehn Chats, drei Clouds und eine Tabelle.
Im Zuge einer engen Zusammenarbeit fasst Next Hype 2024 mit Orbit ein eigenes System ins Auge: Nextdata, eine Projektplattform, die Leads, Kundschaft und Team an einem Ort zusammenführt. Sie soll das neue Corporate Design der Agentur tragen, als Dashboard für interne wie externe Benutzer funktionieren, laufende Projekte auf einen Blick zeigen und neue in Sekunden anlegen lassen. Jeder Austausch von Daten, jedes Gespräch und jede Zahlung soll direkt in der Plattform stattfinden. Der Anforderungskatalog ist entsprechend lang, gespeist aus den Stärken marktführender Werkzeuge für Planung, Review, Kommunikation und Abrechnung.
• Login für Admins, Team und Kundschaft • Ein Dashboard je Rolle • Ein Kanal pro Projekt, mit KI-Assistenz • Dateien als Zeitstrahl mit Kommentaren • Freigabe, Deadline und Budget auf der Projektseite • Google-Meet-Termine aus dem Projekt • Benachrichtigungen, auf Wunsch per Mail • Wallet mit Pay, Claim und Grant • Hell und Dunkel, Deutsch und Englisch • Hosting auf eigenen Servern
Keep it simple.
Nach innen soll Nextdata Abläufe vereinfachen, nach aussen ein Gefühl von Exklusivität vermitteln: Wer mit Next Hype arbeitet, bekommt kein Ticket, sondern einen eigenen Raum. Genau darin liegt die Schwierigkeit. Ein riesiger Katalog muss in eine Oberfläche passen, die sich leicht anfühlt, die Werkzeuge klar voneinander trennt und die Projektseite selbst aufs Wesentliche reduziert. Darum beginnt die Arbeit nicht mit Screens, sondern mit einem Fundament.
Im Spätsommer 2024 entsteht zuerst eine Bibliothek von Bausteinen in Astro: Texte mit Verlauf, Schaltflächen mit wechselndem Symbol und Benachrichtigungspunkt, Eingabefelder, Auswahllisten, ein Videofenster, Umschalter für Hell und Dunkel, für Deutsch und Englisch. Darauf steht das Dashboard. Das laufende Projekt thront gross oben, darunter folgen Kacheln mit eigenem Keyvisual und eine durchsuchbare Liste aller Projekte, auf Wunsch nur die zugänglichen. Ein Menü unter dem eigenen Bild führt mit einem Griff zu Erstellung, Benutzern, Transaktionen, Sprache und Modus.
Ein Kanal statt zehn Chats
Das Herz von Nextdata ist nicht die Aufgabenliste, sondern das Gespräch. Jedes Projekt erhält einen eigenen Kanal, in dem Kundschaft, Team und eine KI-Assistenz schreiben. Renderings, Reels und PDF werden direkt hineingezogen, statt in einem Ordner zu verschwinden, und landen auf einem Zeitstrahl mit Datum. Kommentare hängen an der Datei selbst, bei Videos an der exakten Stelle in der Zeitachse. Daneben steht die Projektseite mit Deadline, Budget und einem Knopf für die Freigabe, darunter das Team mit seinen Rollen und die offenen Anfragen.
Benutzer treten Projekten bei, sobald ihre Rolle es erlaubt. Dokumente werden freigegeben und abgerufen, ohne dass jemand fragen muss, wo die letzte Version liegt.
Wer zu Next Hype gehört, legen die Admins in der Verwaltung fest: Name, Rolle, Adresse, Mail und Bankverbindung für die Auszahlung, alles in einer Seitenleiste, die sich über die Liste schiebt. Eine Suche findet jede Person in Sekunden, und ein Filter zeigt auf Wunsch nur die Mitglieder.
Meetings aus dem Projekt
Besprechungen entstehen dort, wo das Projekt lebt. Google Meet ist direkt eingebunden: Wer einlädt, wählt das Projekt und die Beteiligten, der Termin erscheint im Kanal, und sobald das Meeting offen ist, taucht der Knopf zum Beitreten auf. Benachrichtigungen melden neue Projekte, neue Dateien, anstehende Meetings und fällige Zahlungen, auf Wunsch auch per Mail. Niemand sucht mehr nach einem Link in einer alten Nachricht.
Pay, Claim, Grant
Hervorzuheben ist die Wallet. Sie macht jede Art von Ein- und Auszahlung in jedem Kontext zugänglich und wickelt sie innerhalb der Plattform ab. Nach Rolle und Verteilschlüssel sieht jeder Benutzer seine Transaktionen in einer Liste und führt sie je nach Art mit «Pay», «Claim» oder «Grant» aus: Die Leitung gewährt Beträge, Mitarbeitende fordern sie ein, die Kundschaft begleicht ihre Rechnungen. Die Übersicht gruppiert nach Jahr und Projekt, zeigt offen und bezahlt, alles in Franken, mit Rechnungen und Belegen zum Herunterladen. Die Auszahlung selbst bleibt bewusst ein Schritt der Geschäftsleitung.
Neue Möglichkeiten in Figma erlauben es, bereits im Prototyp echte Funktionalität zu zeigen. Gerade bei Abläufen, die kompakt aussehen und dahinter komplex sind, macht das den Unterschied: Ideen bleiben über die ganze Entwicklung hinweg klar, weil man sie anklicken kann, statt sie zu beschreiben. Heute steht der Prototyp im Orbit Relay, Seite für Seite klickbar, vom Login bis zur Wallet.
Bühne für die eigene Arbeit
Was Next Hype gestaltet, soll auch in der eigenen Plattform glänzen. Die Inspiration zeigt die Arbeiten der Agentur bildschirmfüllend, Bild für Bild mit Künstlerin oder Künstler und Titel, und aus jedem Bild führt ein Knopf direkt zur Anfrage im Chat. Neben Nextdata entsteht auch ein neuer Auftritt für Next Hype selbst: ein erweiterter Onepager mit direktem Zugang zu Nextdata, im selben Corporate Design wie die Plattform.
Nextdata ist vollständig ausgearbeitet: Login, Dashboard, Projektkanäle, Meetings, Wallet und Benutzerverwaltung liegen bereit, wann die Plattform für die Kundschaft öffnet, entscheidet Next Hype. Für uns ist das Projekt schon jetzt eines der prägendsten der letzten Jahre, und wir sind dankbar für eine Zusammenarbeit, die so viel Mut zur eigenen Lösung hatte.
