Fahrweid

Julius Bär

Julius Bär gehört zu den grossen Schweizer Privatbanken, mit Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse. Seit 2015 gestaltet die Geyst AG mit der Bank ihr Corporate Design, intern wie extern, statisch…

Julius Bär gehört zu den grossen Schweizer Privatbanken, mit Hauptsitz an der Zürcher Bahnhofstrasse. Seit 2015 gestaltet die Geyst AG mit der Bank ihr Corporate Design, intern wie extern, statisch wie bewegt.

Im Private Banking ist die Marke das Produkt. Vertrauen, Diskretion und Exzellenz müssen an jedem Berührungspunkt spürbar sein, und Julius Bär zeigt sich dort, wo Kunst, Musik und Innovation zusammenkommen, vom Montreux Jazz Festival bis zur Formel E. Von 2021 bis 2023 führt Jan Stalder bei Geyst zwei Aufgaben für die Bank, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Die eine ist unsichtbar: ein Intranet aus Bausteinen, mit dem interne Teams Seiten und Prototypen innerhalb strenger Markenrichtlinien selbst bauen, dazu Newsletter bis hinunter zu Outlook 2010. Die andere sieht jeder Kunde: die Karte zum Jahresende, an die die Bank, so sagt es der Art Director von Geyst, höhere Ansprüche stellt als an einen ganzen Quartalskatalog.

• Intranet aus Bausteinen, Versionen 2 bis 4 • Anleitungen und Schulung für die Teams • Newsletter bis Outlook 2010 • Schneekugel 2021 in Maya • Bahnhofstrasse 2022 in der Unreal Engine 5 • Render-Ebenen für den Schnitt • Zwei Schlüsse, blau und weiss • Die ersten 3D-Arbeiten von Geyst

Eine Marke, die jeder bauen kann

Vor der Version 2 hiess eine neue Intranet-Seite: den Code der letzten kopieren und anpassen, und mit jeder Kopie wich die Marke ein Stück weiter ab. Jan Stalder führt die Versionen 2 bis 4 und macht aus wiederkehrenden Mustern Blöcke, die eingebunden statt kopiert werden. Mit Anleitungen und Schulungen bauen die Teams ihre Prototypen danach in einem Bruchteil der Zeit und immer im Rahmen der Marke. Olivier Berger, Head Branding & Campaigning bei Julius Bär, beschreibt das Ziel der Zusammenarbeit so: «Wir haben in einem intensiven co-kreativ Prozess ein funktionales Design-Ecosystem erschaffen, welches sich flexibel und einfach bei allen wichtigen Kunden-Berührungspunkten umsetzen lässt, um so eine prägnante Markensprache und konsistente Kundenerlebnisse zu erreichen.»

2021: eine Bank in der Schneekugel

Für die Karte zum Jahresende wagt Geyst etwas Neues: 3D. In Maya entsteht eine stilisierte Schneekugel, das Gebäude von Julius Bär zwischen Tannen und Schneeflocken, auf einem Sockel, alles in Weiss, so ruhig wie eine verschneite Nacht. Ein eigener Shot zeigt den Schriftzug als Prägung auf der Fassade. Im September 2021 liegt die finale Fassung vor, Monate bevor sie jemand zu sehen bekommt.

2022: Lichter über der Bahnhofstrasse

Im Jahr darauf wird aus der Kugel eine Strasse. Jan Stalder baut das Haus an der Bahnhofstrasse vollständig nach, mit Fassade, beleuchteten Fenstern und eingerichteten Büros, und hängt die Zürcher Weihnachtsbeleuchtung «Lucy» über die Strasse, in der Unreal Engine 5. Der Film fliegt durch das Lichtermeer auf die Fassade zu, vorbei am Schriftzug, bis an ein Fenster, hinter dem ein Büro im warmen Licht liegt: die Bank als Ort, an dem man gern ankommt.

Gerendert wird nicht ein Bild, sondern Ebenen: das Gebäude, der Schnee, die Fenster als Maske, die Lichter von «Lucy» einmal farbig und einmal weiss. So lässt sich im Schnitt jede Ebene einzeln abstimmen, bis der Abend genau so aussieht, wie ihn die Bank meint.

Weniger ist mehr, mehr ist weniger

Im Juni 2022 liegen zwei Schnittfassungen auf dem Tisch, mit genau diesen Arbeitstiteln. Die finalen Filme vom Oktober 2022 dauern 20 Sekunden, beginnen mit «Julius Baer's headquarters at the most magical time of year» und enden auf einer blauen oder einer weissen Fläche mit «Season's Greetings and a Happy New Year».

Der Anfang einer Linie

Beide Karten werden ausgeliefert, und die Arbeit am Intranet läuft bis 2023 weiter. Was als Experiment für eine Weihnachtskarte beginnt, wird bei Geyst zur eigenen Disziplin: Auf Schneekugel und Bahnhofstrasse folgen Floralp, RONAL und Valais, und die Linie führt bis zu den Echtzeit-Szenen, mit denen Orbit heute arbeitet. Manchmal beginnt eine neue Kompetenz mit dem anspruchsvollsten Kunden.

Mit dem Telefon scannen

Hallo

So läuft es heute.

Dein Konto steht. Ein eigenes Envoy-Dashboard gibt es noch nicht: Kontakte, Stand und Provision besprichst du vorerst direkt mit uns.

  • 01

    Kontakt melden

    Eine Nachricht an info@orbit.zuerich genügt. Ab dem ersten Gespräch übernimmt unser Team.

  • 02

    Stand erfahren

    Wie weit ein Projekt ist, sagen wir dir direkt, bis das Dashboard kommt.

  • 03

    Provision erhalten

    Ausbezahlt wird jeweils der Teil deiner Provision, den der Kunde schon bezahlt hat.

Echte Aufträge.

Aufträge aus unserer Werkstatt, so weit dein Konto sie sehen darf. Auf jeder Karte steht, was die Provision eines Envoys daran höchstens beträgt: 15 % des Nettobetrags, bevor die Kosten des Projekts abgezogen sind.

Aufträge werden geladen …

Drei Schritte. Du bleibst Verbinder.

Du nennst uns den Kontakt, wir übernehmen den Rest.

  1. 01

    Du verbindest

    Eine kurze Nachricht reicht: wer die Person ist und was sie beschäftigt.

  2. 02

    Wir liefern

    Erstes Gespräch, Workshop, Offerte, Vertrag und Umsetzung liegen ganz bei uns.

  3. 03

    Du wirst beteiligt

    15 % Provision auf jeden Auftrag, der aus deinem Kontakt entsteht. Gerechnet wird auf den Nettobetrag ohne MWST, abzüglich der Kosten des Projekts wie Spesen und Partnerleistungen.

Was ein Envoy tut.

Ein Envoy kennt Menschen mit einem Problem, das Software lösen kann, und bringt sie mit uns zusammen. Mehr nicht: kein Verkauf, keine Technik, keine Verträge.

Wir bauen, was sich andere nicht trauen.

Orbit ist eine Werkstatt in Fahrweid bei Zürich: Software, KI, Design und 3D unter einem Dach. Du bringst die Menschen, wir bauen die fertigen Produkte.

Startfreigabe erteilt.

Du hast deine Karte getippt, damit bist du im Programm. Scroll weiter: In sechs Etappen zeigt dir diese Seite, wie es funktioniert.

Zurück