Fahrweid

Vapply

Vapply sortiert den Schweizer Stellenmarkt nicht nach Titeln, sondern nach der Art, wie man arbeiten will, und macht aus einem Wisch eine Bewerbung.

Vapply sortiert den Schweizer Stellenmarkt nicht nach Titeln, sondern nach der Art, wie man arbeiten will, und macht aus einem Wisch eine Bewerbung.

Der Schweizer Stellenmarkt verteilt sich auf ein Dutzend Portale, und jedes zeigt dieselbe Stelle ein wenig anders. Ein Titel wie «Sachbearbeiter 80-100%» sagt kaum, ob eine Stelle ruhig ist oder hektisch, Routine verlangt oder Pioniergeist. Wer sucht, liest trotzdem jedes Inserat ganz, schreibt jedes Anschreiben neu und trägt am Monatsende bis zu zehn Bemühungen von Hand ins Formular des RAV ein. Im Juli 2026 macht Orbit aus einem frühen Prototyp eine eigene Marke, mit einer Bedingung, die sich durch jede Zeile zieht: Nichts darf erfunden sein. Kein Beispielinserat, kein zufälliges Datum, kein Abschluss, den die Person nicht selbst angegeben hat. Wer sich mit Vapply bewirbt, soll sich auf jedes Wort verlassen können, das in seinem Namen hinausgeht.

• Neun Vibes statt Stellentitel • Echte Inserate aus der ganzen Schweiz • Stapel statt Listen • Ein Wisch, viele Bewerbungen • Anschreiben aus zwei Quellen • RAV-Nachweis auf Knopfdruck • Versand nur mit Einwilligung • Eine Konsole für den Betrieb

Neun Vibes, jeder belegt

Vapply ordnet jede Stelle einer festen Auswahl aus neun Vibes zu: Hands-on, Modern, Fleissig, Analytisch, Detailverliebt, Anspruchsvoll, Kreativ, Ruhig und Mutig. Ein Sprachmodell wählt pro Inserat ein bis drei, und jede Wahl braucht einen Beleg, einen wörtlichen Satz aus dem Inserat. Allgemeine Tugenden wie «teamfähig» zählen nicht. Und weil jedes Inserat in einem mehrsprachigen Bedeutungsraum liegt, findet ein deutsches Inserat auch ein französisches Profil.

Ein Korpus aus echten Inseraten

Die Inserate kommen aus den grossen Schweizer Stellenportalen, aus Job-Room, der offiziellen Plattform von SECO und RAV, und von den Karriereseiten der Unternehmen. Dieselbe Stelle wird über alle Quellen zu einem einzigen Eintrag zusammengeführt, und als vergeben gilt ein Inserat erst, wenn es mehrmals hintereinander nicht mehr gefunden wird. Anfang Oktober 2026 umfasst der bereinigte Bestand 163’067 Inserate, ohne Dubletten und ohne Leichen.

Ein Wisch, ein Stapel

Man wählt seine Vibes, und die Startseite legt daraus Stapel aus, einen pro Vibe und pro Vibe-Paar, jeder mit einer Überschrift wie «Tief, async, kein Lärm» und höchstens acht Karten, davon höchstens zwei vom selben Arbeitgeber. Nach vorn rücken die Stellen, die am nächsten an dem liegen, was man über sich geschrieben hat. Ein Wisch nach rechts bewirbt auf den ganzen Stapel, jede Karte wird eine eigene Bewerbung, und auf dieselbe Stelle bewirbt man sich nie zweimal.

Zwei Quellen, kein Wort mehr

Für jede Bewerbung schreibt ein Sprachmodell auf Orbits eigenen Servern ein Anschreiben, das sich nur auf zwei Quellen stützen darf: das Inserat und die Angaben der Person über sich selbst. Das Interview-Briefing entsteht aus dem Inserat; was dort nicht steht, wird zur Frage an den Arbeitgeber, nie zur Behauptung. Für das RAV füllt Vapply das offizielle Formular «Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen» mit den echten Bewerbungsdaten aus, und der Monatsabschluss ist ein Knopfdruck statt eines Abends.

Nur mit Einwilligung

Damit eine Bewerbung den Arbeitgeber erreicht, füllt man in der App ein Bewerbungsprofil aus: Eintritt, Ausbildung, Art der Anstellung und die Einwilligung. Vapply verschickt eine Bewerbung nur, wenn die Person beim Bewerben und beim Versand zugestimmt hat und Anschreiben und Lebenslauf vorliegen. Der Versand ist gebaut und gegen ein Testpostfach geprüft; eingeschaltet wird er erst, wenn alles stimmt.

Niemand mag Bewerben

Die Website sagt es im ersten Satz: «Niemand mag Bewerben. Wir auch nicht.» Daneben liegt ein Stapel Karten wie in der App, mit Vibes statt Titeln. Darunter folgen drei Schritte, Vibe wählen, rechts swipen, zurücklehnen, und der Papierkram, den Vapply übernimmt: Anschreiben, Interview-Training, RAV-Export und Hilfe beim Verhandeln. Zum Schluss steht, wo die Daten liegen, in der Schweiz, und eine Frage: «Welcher Vibe heute?»

Hinter der App

Für den Betrieb hat Vapply eine eigene Konsole: Dashboard, Nutzer, Taxonomie, Stellen und Abrechnung. Das Dashboard zeigt den Weg jeder Bewerbung als Trichter, gesichtet, gesendet, Interview, Angebot, abgelehnt, und darunter die letzten Bewerbungen mit ihrem Vibe-Bündel und ihrem Stand. Die Konsole rechnet nichts hoch: Sie zeigt, was in der Datenbank steht.

Jemand, der Bewerben auch nicht mag

Website und App-Backend laufen seit Oktober 2026 als ein Dienst unter vapply.orbit.zuerich. Die Apps für Android und iPhone laufen im Test, den Code für die Anmeldung bringt eine E-Mail, und die Preispläne stehen auf der Website noch als «Bald verfügbar». Bis zum Start bleibt Vapply, was der erste Satz der Website verspricht: jemand, der das Bewerben auch nicht mag, und es deshalb leichter macht.

Mit dem Telefon scannen

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Dein Konto steht. Ein eigenes Envoy-Dashboard gibt es noch nicht: Kontakte, Stand und Provision besprichst du vorerst direkt mit uns.

  • 01

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    Eine Nachricht an info@orbit.zuerich genügt. Ab dem ersten Gespräch übernimmt unser Team.

  • 02

    Stand erfahren

    Wie weit ein Projekt ist, sagen wir dir direkt, bis das Dashboard kommt.

  • 03

    Provision erhalten

    Ausbezahlt wird jeweils der Teil deiner Provision, den der Kunde schon bezahlt hat.

Echte Aufträge.

Aufträge aus unserer Werkstatt, so weit dein Konto sie sehen darf. Auf jeder Karte steht, was die Provision eines Envoys daran höchstens beträgt: 15 % des Nettobetrags, bevor die Kosten des Projekts abgezogen sind.

Aufträge werden geladen …

Drei Schritte. Du bleibst Verbinder.

Du nennst uns den Kontakt, wir übernehmen den Rest.

  1. 01

    Du verbindest

    Eine kurze Nachricht reicht: wer die Person ist und was sie beschäftigt.

  2. 02

    Wir liefern

    Erstes Gespräch, Workshop, Offerte, Vertrag und Umsetzung liegen ganz bei uns.

  3. 03

    Du wirst beteiligt

    15 % Provision auf jeden Auftrag, der aus deinem Kontakt entsteht. Gerechnet wird auf den Nettobetrag ohne MWST, abzüglich der Kosten des Projekts wie Spesen und Partnerleistungen.

Was ein Envoy tut.

Ein Envoy kennt Menschen mit einem Problem, das Software lösen kann, und bringt sie mit uns zusammen. Mehr nicht: kein Verkauf, keine Technik, keine Verträge.

Wir bauen, was sich andere nicht trauen.

Orbit ist eine Werkstatt in Fahrweid bei Zürich: Software, KI, Design und 3D unter einem Dach. Du bringst die Menschen, wir bauen die fertigen Produkte.

Startfreigabe erteilt.

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