KI
KI für Unternehmen: Agenten, Assistenten und Stimmen, die im Betrieb echte Arbeit übernehmen, nachprüfbar und auf eigener Hardware in der Schweiz.
- Umsetzung: Orbit
KI für Unternehmen: Agenten, Assistenten und Stimmen, die im Betrieb echte Arbeit übernehmen, nachprüfbar und auf eigener Hardware in der Schweiz.
Fast jede Firma hat inzwischen ein Chatfenster ausprobiert, und wenige haben eines, das im Betrieb etwas erledigt: eine Bewerbung schreibt, einen Kunden findet, einer Werkstatt sagt, was gerade offen ist. Der Unterschied liegt selten im Modell. Er liegt in drei Fragen, die vor jeder Zeile Code stehen: Was darf die KI sehen, was darf sie tun, und wer prüft, was sie getan hat? Wo diese Fragen offen bleiben, erfindet ein Modell Details, die niemand bestellt hat, und ein Agent meldet eine Aufgabe als erledigt, weil das Ergebnis richtig aussieht. Orbit baut KI deshalb nach festen Regeln ein: nichts erfinden, ein Mensch entscheidet, gemessen wird am Ergebnis und nicht am Bericht. Und wo Daten das Haus nicht verlassen sollen, rechnen die Modelle auf Orbits eigenen Servern in der Schweiz.
• KI-Agenten in internen Werkzeugen • Leads aus offenen Registern • Texte, Anschreiben und Briefings • Assistenten auf den eigenen Daten • Lebendige Figuren für Websites • Sprache und geklonte Stimmen • Bild- und 3D-Generierung im eigenen Haus • Prüfstände statt Selbstauskunft
Nichts darf erfunden sein
Vapply sortiert den Schweizer Stellenmarkt nicht nach Titeln, sondern danach, wie man arbeiten will, und macht aus einem Wisch eine Bewerbung. Eine Bedingung zieht sich durch jede Zeile: kein Beispielinserat, kein zufälliges Datum, kein Abschluss, den die Person nicht selbst angegeben hat. Ein Sprachmodell ordnet jedes Inserat ein bis drei von neun Vibes zu, von Hands-on bis Mutig, und jede Wahl braucht einen Beleg, einen wörtlichen Satz aus dem Inserat; allgemeine Tugenden wie «teamfähig» zählen nicht. Der Bestand dahinter ist bereinigt: Anfang Oktober 2026 sind es 163’067 Inserate aus den grossen Portalen, aus Job-Room von SECO und RAV und von den Karriereseiten der Unternehmen, jede Stelle über alle Quellen zu einem einzigen Eintrag zusammengeführt.
Das Anschreiben schreibt ein Sprachmodell auf Orbits eigenen Servern, und es darf sich nur auf zwei Quellen stützen: das Inserat und die Angaben der Person über sich selbst. Das Briefing fürs Gespräch entsteht aus dem Inserat, und was dort nicht steht, wird zur Frage an den Arbeitgeber, nie zur Behauptung. Für das RAV füllt Vapply das offizielle Formular mit den echten Bewerbungsdaten aus, und verschickt wird eine Bewerbung nur, wenn die Person beim Bewerben und beim Versand zugestimmt hat. Die KI schreibt vor, die Person entscheidet, was in ihrem Namen hinausgeht.
Der Moment, in dem eine Firma kauft
Der Moment, in dem eine Firma kauft, steht öffentlich im Schweizerischen Handelsamtsblatt: eine Gründung, ein neuer Name, ein neuer Zweck, eine neue Leitung, ein Umzug. Seit Ende September 2026 liest die Lead-Engine in Trajectory, dem Cockpit von Orbit, jeden Arbeitstag rund tausend solcher Meldungen, prüft, was der Website der Firma fehlt, und vergibt eine Punktzahl mit einem Grund für jeden Punkt und eine der Klassen A, B, C oder X. Für die Walzpunkt AG arbeitet dasselbe Prinzip in der Werkstatt-App: Ein Suchlauf nimmt Zielbranchen und Länder, fragt Handelsregister und Handelsamtsblatt der Schweiz und die Register mehrerer europäischer Länder ab, liest und bewertet Tausende Firmen und findet zu den besten die Menschen, die zählen: Werkstattleitung, Instandhaltung, Technik.
Was die Maschine dabei nicht tut, ist ebenso Teil der Konstruktion. Jede Punktzahl ist begründet, damit ein Mensch sie in Sekunden nachvollziehen kann. Personen speichert die Engine nur in ihrer geschäftlichen Rolle. Und erst ein Mensch macht einen Kandidaten mit «Übernehmen» zum Lead: Die KI liest tausend Meldungen, damit jemand die zehn richtigen anrufen kann.
Agenten an der Leine
KI-Agenten sind nur so gut wie die Führung, die sie bekommen, und Orbit führt die eigenen jeden Tag. In Control ist jeder Auftrag eine Zeile mit Absicht, Ziel, Stufe und Status, Gates zeigen, welche Prüfungen eine Änderung bestehen muss, und ein Scoreboard misst die Agenten an echten Werten statt an ihren eigenen Berichten. Im Hangar steht jede Instanz als Rakete auf ihrer Rampe, daneben ein Live-Strom dessen, was der Agent gerade liest, schreibt und plant.
Wie ernst das gemeint ist, zeigt Relay, der Dienst, durch den jede Website und jede App von Orbit ausgeliefert wird. Er wird zu grossen Teilen von Agenten gebaut, und gerade deshalb entscheidet dort der Browser: Ein Baustein heisst «drafted», bis eine Prüfung bestanden ist, und die Prüfwerkzeuge selbst ändert nur ein Mensch. Wer Agenten im eigenen Betrieb einsetzen will, bekommt bei Orbit genau diese Erfahrung mit: wie man ihnen Arbeit gibt, ohne ihnen das letzte Wort zu geben.
Fragen an die eigenen Daten
Die nützlichste KI in einem Betrieb ist oft die unscheinbarste: eine, die auf die eigenen Daten antwortet. In der Werkstatt von Walzpunkt fragt man WalzChat, was gerade läuft, und die Antwort kommt aus den Daten der Werkstatt, nicht aus dem Internet. In Nextdata schreibt eine KI-Assistenz im Projektkanal mit, neben Kundschaft und Team. Und in der Kopfleiste von Trajectory sitzt die KI: Eine Frage dort geht an das eigene Sprachmodell auf Orbits Servern, nicht an einen Dienst irgendwo im Ausland. Für eine Firma, deren Daten vertraulich sind, ist das keine technische Fussnote, sondern die Voraussetzung.
Eine Figur statt einer Sprechblase
Auf den meisten Websites wartet heute eine Sprechblase unten rechts. Pulse, als Produkt von Orbit entworfen und als Oberfläche bedienbar, geht einen anderen Weg: Eine Marke lädt ein Porträt hoch und bekommt eine Figur, die auf ihrer Website lebt. Sie atmet, schaut, reagiert und tut etwas, wenn man sie anspricht. Aus dem Porträt entsteht eine Bibliothek in fünf Kategorien, Ruhe, Aktion, Effekt, Übergang und zweiteilige Szenen, und jede Szene beginnt und endet im Porträt, damit die nächste nahtlos anschliesst. Welche als nächste läuft, entscheidet eine Zustandsmaschine, und fehlt einmal ein Clip, hält ein Betrachter das Porträt als Rückfall bereit. Auf einer fremden Website braucht Pulse genau ein Script und ein Element, und geladen wird immer nur die nächste Szene.
Eine Stimme, die antwortet
Wie weit Sprache heute trägt, zeigt Starfield Ultimate, eine Sprachschicht für Bethesdas Starfield, gebaut 2026 als eigenes Projekt von Orbit. Wer die Taste hält und spricht, bekommt eine frei formulierte Antwort in der geklonten Stimme der Figur, mit Untertitel und, wenn sie will, einer Handlung: folgen, warten, fliehen. Aus den eigenen Zeilen des Spiels entstehen 1’073 Stimmtypen, die 420 Stimmen der benannten Figuren sind einzeln abgestimmt, und jede geklonte Stimme wird gegen echte Zeilen derselben Figur geprüft, die beim Klonen nicht verwendet wurden. Das Gedächtnis gehört der einzelnen Person: Was man einer Figur erzählt, weiss die nächste nicht.
Entscheidend ist der Prüfstand. Er spricht über denselben Weg wie das Mikrofon mit den Leuten in der Nähe und misst jede Antwort: die richtige Person, die richtige Stimme, und ein Geheimnis bleibt bei der Person, der man es erzählt hat. Dieselbe Disziplin braucht jeder Sprachassistent, der einmal Kundschaft am Telefon oder an der Theke empfangen soll.
Generieren, ohne das Haus zu verlassen
In Parallax, dem Kreativstudio von Orbit, entstehen Bilder und 3D-Modelle auf Orbits eigener Grafikkarte in der Schweiz, nicht in einer fremden Cloud. Kein Modell kommt direkt aus dem Internet: Jedes liegt in Orbits eigenem Modellspeicher, mit Revision und Prüfsumme, bevor es zum ersten Mal rechnet, und die Warteschlange steht offen, mit Zustand, Modell und Fortschritt. Mit «Speculate» läuft dieselbe Absicht mehrmals nebeneinander, und die Varianten kommen als Raster zurück, geordnet nach der Zuversicht des Agenten. Das Dokument bleibt unberührt, bis ein Mensch eine Variante annimmt, und ein Zähler am Rand zeigt, was die Vorschläge kosten.
Klein anfangen, messbar bleiben
Ein KI-Projekt bei Orbit beginnt nicht mit einem Modell, sondern mit einer Arbeit, die sich wiederholt: Wer verliert heute wofür Zeit, und woran würde man merken, dass es besser geworden ist? Daraus entsteht ein erster, kleiner Schritt mit klaren Rechten und einem Menschen, der das Ergebnis prüft. Er läuft im Alltag, wird gemessen und erst erweitert, wenn er sich bewährt hat. So wird KI kein Experiment am Rand, sondern ein Kollege, dessen Arbeit man nachlesen kann und der nie das letzte Wort hat.
Wer in seinem Betrieb eine solche Arbeit kennt, findet in Fahrweid bei Zürich die Menschen, die sie einer Maschine beibringen, ohne die Kontrolle abzugeben.
