Annihilation
Annihilation: Echtzeit-Strategie auf einer ganzen Galaxie, direkt im Browser. Jede Partie spielt in einer Galaxie, die es vorher nicht gab.
- Kunde: Orbit GmbH
- Umsetzung: Orbit
- Zeitraum: 2026
Annihilation: Echtzeit-Strategie auf einer ganzen Galaxie, direkt im Browser. Jede Partie spielt in einer Galaxie, die es vorher nicht gab.
Grosse Echtzeit-Strategie hat ihre Klassiker, von StarCraft bis Supreme Commander: Armeen, Basen, Flotten und am Ende ganze Welten als Spielfeld. Gespielt wird sie auf dem Gaming-PC, nach Gigabytes an Download. Annihilation, eine Eigenmarke von Orbit, holt dieses Gefühl in einen Browser-Tab: ohne Installation, mit Maus oder Touch, allein gegen bis zu drei KI-Gegner oder im Netzwerk gegen andere Menschen. Vor dem Spieler liegt eine Galaxie aus Sternen, Planeten und Monden, und jede Welt kann zur Basis werden, jede Sonne zur Energiequelle und am Ende zur Waffe.
• Echtzeit-Strategie im Browser • Eine Galaxie aus einem Startwert • Bis zu drei KI-Gegner • Mehrspieler im Gleichschritt • 33 Gebäude, 24 Einheiten, 10 Schiffsklassen • Fünf Sternenbauten • Dyson-Sphären und Planetentriebwerke • Maus und Touch
Eine Galaxie aus einer Zahl
Die Karte wird nicht gezeichnet, sie wird gerechnet. Aus einem einzigen Startwert entstehen Sterne, Planeten und Monde, ihre Bahnen, ihre Oberflächen und die Erzadern darin. Derselbe Startwert ergibt auf jedem Rechner dieselbe Galaxie: Jede Partie ist neu und trotzdem für alle Spieler gleich. Wer es härter will, spielt Hardcore. Nach einer bis sechs Stunden erwacht im Zentrum ein Schwarzes Loch und frisst die Galaxie von innen nach aussen.
Wie die Galaxie aussieht, legt der Spieler vor dem Start selbst fest: drei bis zwölf Sonnen, im Schnitt eine bis zehn Welten um jede Sonne, bis zu drei Monde um jede Welt und Planeten bis zur achtfachen Grösse. Dazu kommen bis zu drei KI-Gegner, im Team oder jeder gegen jeden, und die Wahl, wie reich die Erzadern laufen. Der Startwert lässt sich teilen: Wer ihn weitergibt, schickt genau diese Galaxie mit.
Ein Turm, dann eine Basis
Jede Partie beginnt mit einem Kommandoturm, der auf eine Welt gesetzt wird. Er baut sich in rund zehn Sekunden selbst auf und setzt Baudrohnen ab. Zuerst gibt es nur zwei Dinge zu tun: Solarfelder bauen, deren Ertrag mit dem Abstand zur Sonne fällt, und Extraktoren, die nur auf Erzadern stehen. Die Adern sind ungleich verteilt. Die reichsten zahlen das 2,2-fache, und selten liegt eine Welt fast ganz auf Erz. Wer früh die richtige Welt wählt, baut später schneller.
Dieselbe KI-Basis nach 3, 9 und 18 Spielminuten, aus einer echten Partie.
Drei Stufen Technik
Die Giesserei hebt die Technikstufe. Jede Stufe bringt ihren eigenen Baumeister, den Konstrukteur, den Ingenieur und den Architekten, und nur der passende Baumeister errichtet die Gebäude seiner Stufe; der Architekt baut viermal so schnell wie der Konstrukteur. Fusionsreaktoren machen die Basis unabhängig von der Sonne, jedes Wohnmodul beschleunigt die Giesserei um 18 Prozent. Die grossen Bauten verlangen Vorgänger: Der Todesstrahl steht erst, wenn Forschungslabor, Railgun und Raketensilo stehen.
Neben dem Bauen läuft die Forschung in fünf Zweigen: Waffen, Antrieb, Sensoren, Schilde und Kapazität. Jede Stufe bringt 12 bis 15 Prozent mehr Schaden, Tempo, Sicht, Schildradius oder Lagerraum, und jede weitere Stufe kostet mehr als die vorige.
Kampf mit Gegengewicht
Fünf Waffenarten treffen auf fünf Panzerungen, und jede Paarung hat ihren festen Faktor. Flak räumt den Himmel und kratzt Gebäude kaum an, Belagerungswaffen brechen Gebäude und treffen nichts in der Luft, Laser schlagen Flieger und leichte Einheiten. 24 Boden- und Lufteinheiten verteilen sich auf diese Rollen. Keine von ihnen gewinnt allein; gewonnen wird mit der richtigen Mischung.
Verteidigt wird mit Türmen für jede Lage: Gatling-Türme gegen alles in der Luft, Flak-Türme gegen alles im Orbit, Railguns mit extremer Reichweite bis in den Orbit, Artillerie gegen Gebäude. Schutzkuppeln fangen Feuer ab, Barrikaden zieht man als Linie über die Welt, und ein Schattengenerator verbirgt die Basis vor dem Radar des Gegners.
Bis in den Orbit
Vom Startplatz fliegt eine Rakete zu einer beliebigen Welt und wird dort zur Raumstation. Stationen liefern Sicht und Energie und sind der zweite Anker einer Partie: Ausgeschieden ist erst, wer den Kommandoturm und jede Raumstation verloren hat. Im Orbit kreuzen zehn Klassen von Kriegsschiffen, von der Korvette über Zerstörer und Träger bis zum Titan und zum Schlachtträger, jedes mit eigenem Schwung und eigener Wendigkeit.
Sonnen als Baustelle
Wer eine Sonne vollständig mit einer Dyson-Sphäre umschliesst, bekommt nahezu unbegrenzte Energie und verdunkelt die Welten ihres Systems; eine halbe Sphäre liefert nichts. Die fertige Sphäre schaltet fünf Sternenbauten frei. Die Sternenlanze lädt den Stern auf und bricht eine Welt auf. Go Nova treibt den Stern zur Supernova und löscht das ganze System aus. Der Sternenantrieb schiebt das System durch die Galaxie, das Supertor verlegt Flotten fast ohne Zeitverlust, und die Sternenschmiede baut die grössten Schiffe.
Dyson-Sphäre im Bau, Sternenantrieb und Go Nova. Diese Szenen und das Sternentor weiter unten sind mit den Testwerkzeugen des Spiels aufgebaut; in einer Partie stehen sie am Ende eines langen Wegs.
Welten als Geschoss
Drei Planetentriebwerke machen aus einem Planeten ein Fahrzeug. Der Kommandoturm verschiebt damit die Umlaufbahn, zieht die Welt zu einem anderen Stern oder rammt sie in einen Gegner. Ist die eigene Welt schwer genug, wird das Ziel vollständig zerstört, sonst nur der getroffene Teil, und die rammende Welt bleibt als Wrack zurück.
Das letzte Wort
Für das Ende einer Partie gibt es Bauten, gegen die es keine Abwehr gibt. Der Todesstrahl bricht eine Welt mit einem einzigen Strahl auf, Ragnarok bohrt bis zum Kern und lässt den Planeten implodieren. Raketensilos zerstören eine Basis mit einem Treffer, sofern keine Abfangbatterie sie schützt. Und das Mega-Sternentor lädt sich in einer geschlossenen Dyson-Sphäre auf, bis sich sein Horizont öffnet.
Eine KI-Basis in einer echten Partie, dann ein Strahl und die Meldung: Eine Welt ist zerstört.
Gegner, die wirklich spielen
Die KI-Gegner bauen Wirtschaft, Technik und Flotten nach denselben Regeln wie ein Mensch. In langen Testserien greifen sie nach einer bis zehn Minuten zum ersten Mal an, wer nichts tut, scheidet nach zehn bis 25 Minuten aus, und die meisten Partien sind nach 15 bis 35 Minuten entschieden. Wer verloren hat, kann zuschauen: Der Zuschauermodus deckt alle Welten auf, und die KI spielt weiter. Alle Basen auf dieser Seite haben KI-Gegner in echten Partien selbst gebaut.
Eine KI baut aus: dieselbe Welt nach acht und nach sechzehn Spielminuten, in einer echten Partie.
Die drei KI-Basen derselben Partie nach 15 Minuten, jede von ihrer KI selbst gebaut.
Mehrspieler im Gleichschritt
Im Mehrspieler verbinden sich die Browser direkt miteinander; der Server vermittelt nur die Verbindung. Jeder Rechner rechnet dieselbe Partie aus demselben Startwert, übertragen werden nur die Befehle, und so bleibt die Simulation überall Byte für Byte gleich. Lobby und Revanche gehören dazu.
Vom Prototyp zum offenen Spiel
Im Juni 2026 lag Version 0.1 vor: eine Galaxie, Basen, Einheiten und die ersten KI-Gegner. Über den Sommer kamen die Sternenbauten an der Dyson-Sphäre dazu, die Sternenlanze, eine neue Flugmechanik für alles im Orbit und der Mehrspieler mit seiner Simulation im Gleichschritt. Vor der Öffnung im Oktober 2026 wurden Spiel und Netzwerk geprüft, und lange Testserien gegen die KI haben die letzten Fehler aus den späten Spielminuten geholt.
Eine Galaxie in einem Tab
Annihilation ist in Version 0.1 öffentlich spielbar, direkt im Browser unter annihilation.orbit.zuerich. Als Nächstes kommen Formationen für Flotten und mehr Bewegung im Orbit. Und jede Partie zeigt nebenbei, was Echtzeit-3D im Browser heute kann: eine ganze Galaxie in einem Tab und eine Simulation, die auf jedem Rechner gleich rechnet, ohne dass jemand etwas installieren muss.
